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Latein





Latein als Grundlage der modernen Sprachen lebt in unserem Alltag in vielen Beispielen weiter, durchzieht den gesamten grammatikalischen und literarischen Bereich sowie den Wortschatz. Latein fördert die Sprachkompetenz allgemein, die Auswirkungen erleben Lernende und Lehrende gleichermassen.
Wir befassen uns also grundsätzlich mit Sprach- betrachtung, d.h. wir befassen uns mit den Sprach- strukturen. Grossen Raum nimmt jedoch auch die kulturhistorische Seite ein: Wir verfolgen historische Entwicklungen der Antike und beleuchten verschiedenste Themenkreise. Dabei bedienen wir uns durchaus moderner Methoden!




Latein bietet Einblicke in die Denkweise einer Epoche, die in gewissen Aspekten auf den ersten Blick fremd erscheint. Bei genauerer Betrachtung erweisen sich die Fragen jener Zeit gleichsam als solche unserer Zeit. Durch die Beschäftigung mit der lateinischen Literatur erfahren wir, wie stark bereits in der Antike existentielle Fragen den Menschen bewegt haben; oft ergeben sich anhand von Übersetzung und Interpretation antiker Texte spannende Diskussionen:


Plinius der Ältere (23 – 79 n. Chr.)

Nos et flumina inficimus et rerum naturae elementa ipsumque, quo
vivitur, in perniciem vertimus
Wir vergiften auch die Flüsse und
Elemente der Natur und selbst das,
was uns leben lässt, richten wir
zugrunde.

So äussert sich der römische Gelehrte Plinius der Ältere (23 – 79 n. Chr.) zur schon damals aktuellen Ausbeutung der Umwelt.

Thema Liebe, Tod, Kunst

Orpheus versucht in der Unterwelt, Eurydike zurückzubekommen.

Doch:

metuens avidusque videndi
flexit amans oculos

Ovid, Metamorphosen 10, 56f.

besorgt und begierig, sie zu sehen,
wandte Orpheus voll Liebe den Blick.

...und er verlor sie endgültig.


Lehrplan

Schwerpunktfach [35 KB]

Lehrkräfte

   
Eugster Monica Fachschaftsvorsitzende
Stv. 1.Sem. 11/12 Mache David
Giger Michael  
   
Italienisch
Mathematik