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Kanti Wattwil

academia

Wer sind wir? Was machen wir? Unsere Aktivitäten, Projekte und Exkursionen. Academia Broschüre

Die Jugendforschungsgruppe der Kanti

Was ist ein Polarlicht? Warum klingt ein Saxophon anders als eine Violine? Weshalb fliegen Bienen nicht nachts? Warum sind Kristalle farbig? Kann man ein Ökosystem auf Computern simulieren?

 

In der Forschungsgruppe wollen wir Naturwissenschaften als Hobby ausserhalb des Unterrichts pflegen. Jede und jeder arbeitet mindestens an einem selbstgewählten Forschungsprojekt mit, alleine oder in Gruppen. Die möglichen Forschungsthemen sind fast unbeschränkt, von Orchideenzucht bis zu Spektralanalyse von Sternen, von Softwareprogrammierung bis zur Untersuchung von alternativen Anbaumethoden in der Landwirtschaft. Wir treffen uns etwa alle drei Wochen am Mittwochabend. An diesen Meetings orientieren wir uns über den Stand der Forschungsprojekte, diskutieren aktuelle News aus der professionellen Forschung, hören Vorträge von eingeladenen Referenten oder arbeiten an Kleinprojekten.

Forschungslager der 'academia' 2017

Dänemark, Nationalpark Thy

Dieses Jahr fand das academia-Lager im Norden Europas statt.
Hier ein kurzer Bericht dazu und ein Film, der im Nationalpark gedreht wurde.

 

Kurzbericht
Filmbeitrag

Forschungslager der 'academia' 2016

Madulain Engadin

Mit dem Engadin verbindet die academia eine gewisse Tradition. Im Jahr 2007 fand eine der ersten Studienwochen der academia in La Punt statt und bereits zwei Jahre später wurden wieder Projekte im Engadin durchgeführt, diesmal vom Lagerort Rona bei Savognin aus. Aus dieser Vergangenheit resultierten viele noch offene Fragestellungen, die mit der gewonnenen Erfahrung der letzten Jahre erneut angepackt wurden.

 

Der wissenschaftliche Ertrag des Projekts Madulain lässt sich sehen. So konnte dank dem koordinierten Einsatz der zwei Hydrologiegruppen das Rätsel des hohen Sulfatgehalts des St. Moritzer Sees weitgehend gelöst werden. Auch andere traditionelle Arbeitsgebiete der academiaerlebten grosse Fortschritte, mit ganz neuen Ideen wie z.B. der Pollenanalyse oder der Radioastronomie, kam zusätzlicher Schwung in die täglichen Fachdiskussionen am Essenstisch. Das sich so bildende und sich ständig erweiternde Know-How zählt zu den grossen Stärken unserer Forschergemeinschaft.

Einmal mehr konnte quer durch das ganze academia-Jahr auf die enorme Eigenmotivation der jungen Forscherinnen und Forscher gezählt werden. Besonders deutlich wird das jeweils während der Feldarbeit, wo mit hohem körperlichem und zeitlichem Einsatz buchstäblich jede Minute Forschungszeit genutzt wird und das immer bei bester Laune. Aber auch in den härteren Phasen der Auswertearbeit und der Produktion der Berichte und Posters kann man sich aufeinander verlassen. Das diesjährige Endprodukt – der Jahresbericht 2016 – ist die Summe all dieser Arbeiten und zeigt, wozu die academia in der Lage ist.


Fotogalerie des Präsentationsabend.

 

Hydrologie See

Hydrologie Ovel da Mulin

Geoseismik

Mineralogie

Pollenanalysen

Vegetations-Sukzession

Rote Waldameise

Höhen-Physiologie

Radiostronomie

Artificial Intelligence

Speläologie

Forschungslager der 'academia' 2015

Liparische Inseln

Der Lagerort 2015 auf der Insel Lìpari war ein lange gehegter Traum der academia. Seit dem ersten Besuch im Jahr 2008 wurde die Rückkehr in dieses hoch spannende, vulkanisch geprägte Gebiet immer wieder diskutiert. Mit den stark weiter entwickelten technischen Möglichkeiten und der zusätzlichen Erfahrung konnte ein ambitioniertes Forschungslager geplant und realisiert werden.

 

Wissenschaftlich konnten viele Erfolge erzielt werden. Insbesondere die miteinander verknüpften Projekte, die auf Lìpari und Vulcano die Beziehungen zwischen Petrologie, Fumarolentätigkeit, Bodenqualität, Niederschlag, Vegetation und Mykorrhiza erforschten, führten zu intensiven wissenschaftlichen Diskussionen, zu Datenaustausch und gemeinsamen Erfolgserlebnissen. Aber auch Pionierprojekte wie die Erforschung des Erdmagnetfelds, die Untersuchung der Seeigel-Art Arbacia lixula oder die Studie zur Trinkwasserqualität auf Alicudi zeigen die thematische Vielfalt der Arbeit in der academia auf. Prägend für die 14 Tage Forschungsarbeit auf den aeolischen Inseln ist aber die Freude und Motivation, mit der die Projektgruppen ihren aufwändigen Fragestellungen Tag für Tag nachgingen.

Speziell erwähnt werden darf die in diesem Jahr extrem aufwändige Aufarbeitung der gewonnenen Daten. Buchstäblich nächtelang und über ganze Wochenenden wurden die Proben in den Laboratorien der KSW aufbereitet und gemessen und ab Januar 2016 in einem zeitraubenden Prozess zu Berichten und Postern zusammengefasst. Die Unmengen an investierter Freizeit und die Bereitschaft, Ausserordentliches zu leisten, verdient Respekt und Anerkennung. Die persönliche Erkenntnis, dass wissenschaftliches Forschen auf allen Ebenen zwar harte Arbeit, aber auch viel Freude und Erfolgserlebnisse beinhaltet, ist prägend für alle Beteiligten.


Fotogalerie Präsentationsabend.

 

Vegetationstransekt

Ginster an Extremstandorten

Boden-Tiefenprofil auf Vulcano

Mykorrhiza

Böden und Regenwasser

Petrographie

Fumarolen

Messung des Erdmagnetfelds

Wasserqualität auf Alicudi

Seeigel Arbacia lixula